Der richtige Notruf
Prägen Sie sich zwei Dinge ein:
Die Notrufnummer 112. Und: "Fünfmal W" Auf diese fünf "W" ist der Disponent in der Rettungsleitstelle nämlich angewiesen, um Ihren Anruf bearbeiten zu können:
Die wichtigen Angaben Ihres Notrufes:
- Wo ist etwas passiert?
- Was ist passiert?
- Wie viele Verletzte gibt es?
- Wer meldet den Notfall?
- Warten Sie auf mögliche Rückfragen
Wissenswertes über den Notruf
Von Niederkassel aus erreichen Sie unter der Notrufnummer 112 nicht nur die Feuerwehr, sondern auch den Rettungsdienst. Die Polizei hat die Nummer 110.
Notrufe sind grundsätzlich kostenlos, auch von einem Mobiltelefon aus. Ebenso von einer Telefonzelle können Sie ohne Karte oder Münzen den Notruf wählen. Früher waren in vielen Telefonzellen SOS-Schalter eingebaut, das ist mittlerweile überflüssig. Auch Handys ohne Kartenvertrag, bzw. ohne geladenes Guthaben können für einen Anruf in der Leitstelle genutzt werden. Sofern Sie das Mobiltelefon im europäischen Ausland einsetzen, können Sie auch dort "112" für einen Notruf wählen, sie werden automatisch an die nächstgelegene Rettungsleitstelle oder Polizeistation verbunden.
So kann sich ein richtiger Notruf anhören:
Ich möchte einen schweren Verkehrsunfall auf der A59 melden, zwischen Troisdorf und Spich, in Fahrtrichtung Köln, bei Kilometer... .
Es gibt mindestens zwei Verletzte, beide schwer verletzt. Eine Person ist im Wagen eingeklemmt. Es läuft Benzin aus. Mein Name: Hans Muster, meine Telefonnummer:.....
Ein solch präziser Notruf ist für den Disponenten außerordentlich wichtig. Nur so können die nötigen Rettungskräfte alarmiert werden. Notrufe wie "...da hat's gescheppert" oder "...ich habe es nur im Vorbeifahren gesehen", lassen kaum auf das Schadensausmaß schließen.
Übrigens auch ohne Handy können Sie an der Autobahn Hilfe rufen (bei Unfall und Panne). Benutzen Sie dafür die orangenen Notrufsäulen. Auf den weißen Leitpfosten befinden sich übrigens kleine schwarze Pfeile, die Ihnen die Richtung zur nächstgelegenen Notrufsäule weisen.
